Der Benediktinerorden
Die Abtei Maria Laach befindet sich in der jüngsten Landschaft Europas,
der Vulkaneifel. Um 10.000 v. Chr. entstand durch Vulkanismus der
Laacher See und die ihn umgebende Hügelkette.
Der Ordensgründer St. Benedikt wurde um das Jahr 480 in Nursia in Mittelitalien geboren. Als junger Mann brach er sein Studium in Rom ab und lebte einige Zeit in einer Asketengemeinschaft in Effide und dann drei Jahre als Einsiedler in der Höhle von Subiaco. Dort sammelten sich später Schüler um ihn, die unter seiner Leitung in zwölf kleinen Klöstern lebten.
Um 529 siedelte er mit seinen Mönchen nach Montecassino über.
Hier vollendete er seine berühmte Mönchsregel, von der Papst Gregor d. Gr. bestätigt, dass sie sich durch weise Mäßigung auszeichne. Nach dieser Regel leben heute auf der ganzen Welt etwa 7.825 Mönche und 15.438 Nonnen. St. Benedikt starb am 21. März 547 und wurde in Montecassino bestattet.


